06.02.2020: Iguazu Wasserfälle

Für heute sind der Besuch der Nationalparks Iguaçu der brasilianischen Seite als auch der des Nationalparks Iguazu der argentinischen Seite geplant. Beide habe ihren Reiz.
Wir sind um 9:00 Uhr morgens am Eingang des Parks auf der brasilianischen Seite und warten auf den Shuttle, der durch den Nationalpark führt. Die Wasserfälle teilen sich die Länder Brasilien und Argentinien. Der brasilianische Teil, von dem wir starten, bietet eine tolle Übersicht auf die Fälle. Die Organisation zur Steuerung der Besuchermassen ist perfekt. Nach unserer Ankunft kümmert sich ein Einweiser und erläutert, wie die Zugänge organisiert sind und welche Optionen es gibt. Mit diesem Wissen geht es in den Bus, der uns zum Startpunkt einer kleinen Wanderroute führt. Gleich zu Beginn begeistern die gewaltigen Aussichten, begleitet von den niedlichen südamerikanischen Nasenbären, die mit Menschen vertraut sind und auf Geschenke der Touristen hoffen. Wir kommen den Fällen immer näher. Sagenhafte Panoramen eröffnen sich. Ich filme mit dem Handy, fotografiere und staune. Gegenüber weht die argentinische Flagge. Dort wollen wir heute noch hin. Von einer aus Stahlrosten gebauten Aussichtsplattform kommt man dicht an den größten der Wasserfälle heran.
Das Shuttle bringt uns zum Parkplatz zurück, wir steigen in unseren Mietwagen und fahren zurück nach Argentinien. Dort erreichen wir den südlichen Park. Der argentinische ist größer und bietet Möglichkeiten, dem Wasser sehr nahe zu kommen. Gleich buchen wir einen Tripp mit einem Boot in die Fälle. Tina entscheidet sich, an diesem Spektakel nicht teilzunehmen. Alles ist zeitlich sportlich, da wir noch etwas essen möchten. Schon kurze Zeit später stehen wir in Badehosen bereit. Eine fünf Kilometer lange Fahrt durch den subtropischen Dschungel des Parks ist der Start. Große Spinnen spannen ihre Netze zwischen den Baumkronen. Wir fahren dicht unter den Netzen durch, in deren Mitte die Spinnen auf ihre Beute warten. Am Bootsanleger angekommen, erhalten wir Dry Bags, sie sollen das Schlimmste vermeiden. Eine spritzige Bootsfahrt beginnt. Der Höhepunkt ist eine Fahrt in die Fälle und deren Gischt. Ich meine mein Handy könnte diese schönsten Momente erfassen. Das Boot fährt mitten rein. Nichts bleibt trocken, harte Wasserstrahlen überall. Ein wirklich tolles und erfrischendes Erlebnis. Finden alle. Nur mein Handy nicht. Dessen Leben wurde durch den Wassereinbruch ausgehaucht.
Die Fahrt durch die Schlucht mit den riesigen Fällen rundherum wirkt wie in einem Film. Wir meinen mittendrin zu sein, dennoch ist am Horizont ein Nebel noch größerer Wassermassen zu erkennen, die sich ins Tal stürzen.
Heil zurück, suchen wir Tina, die wir bald finden. Nun geht es mit der kleinen Eisenbahn des Parks, zu einem Ausgangspunkt dicht oberhalb der Fälle. Ein Kilometer über sonnige Stege führt uns erneut zu atemberaubenden Aussichten. Mehr geht nicht!
Auf der Rückfahrt mit dem Zug verlangsamt dieser sich, als ein Capybara (Wasserschwein) am Wegesrand steht. Körperlich ziemlich ausgezehrt gehen wir zurück zum Auto. Dies wollen wir gleich noch abgeben, Der Flughafen auf der argentinischen Seite war als Abgabepunkt vereinbart und ist sehr nah. Ohne Problem werden wir den Toyota los, ein Taxifahrer bringt uns zurück in das Hotel nach Brasilien. Ein toller Tag liegt hinter uns.

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