03.02.2020: Posadas und Umgebung

Wir erkunden die Innenstadt und versuchen vergeblich ein Paket bei der Post aufzugeben. Nach einem entspannten Cafébesuch schlendern wir über den Platz des 9. Juli, dem Vorzeigeplatz im Herzen der Stadt.
Rainers Idee ist es, etwas Zeit am Ufer des Sees zu verbringen. Dazu suche ich auf der Karte einen Platz, der mit einem Schirmchen verziert ist und damit als Badestrand ausgewiesen ist, aus. Dort, etwa 15 Kilometer von Posadas entfernt angekommen, finden wir nur mit Baggern zusammengeschobene Erde und Müll vor. Das war wohl nichts.
Dafür ist ein paar Hundert Meter davor ein Restaurant geöffnet. Es ist ein Freiluftsaal mit denm Namen „Churrasqueria El Eucaliptal“. Eine Frau grillt am offen Feuer Würste und diverse Fleischstücke. Man kann sich aussuchen, was man haben möchte, dazu gibt es Salat, Brot und Saucen. Alles ist lecker und die Atmosphäre authentisch. Das sich hierhin nicht viele Touristen verirren merken wir daran, dass die Inhaber ein Foto gemeinsam mit uns vor dem Grill machen möchten.
Zum Abschluss folgen wir nochmals der Küstenlinie Richtung Stadt. Gegen Mittag ist wegen der großen Hitze die „Costanera“ noch fast menschenleer, sie erwacht erst am späten Nachmittag oder am Abend zum Leben. Wir fotografieren „Andresito“, einer gewaltigen Edelstahlstatue, die auf einem Sockel fast im Fluss aufgestellt ist. Er stellt einen cudillo (übersetzt spanischer Machthaber) der Provinz Misiones mit Guarani- Wurzeln (Guarani=indigene Volksgruppe) dar.

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