24.09.2019: Buschwanderung, Äquator und Abschied

Ein lokaler Guide soll uns heute Morgen durch die Umgebung der Lodge, ein Teil des Nationalparks, führen. Wir starten mit einer stark dezimierten Gruppe, Catha und Christian wohlen kurz vor dem Ende der Reise ausruhen, Jost lahmt mit seinem Fuß. Eine Pirsch zu Fuß ist völlig anders als eine Pirschfahrt mit dem Geländewagen. Wir kommen den Tieren deutlich näher, denn sie werden nicht durch lauten Motorenlärm erschreckt. Es mag vielleicht auch an der recht frühen Stunde liegen, heute sehen wir deutlich mehr Tiere als gestern. Wir lernen, dass die afrikanische Kuh durch Mutter Natur mit gewaltigen Hörnern ausgestattet wurde, die als Klimaanlage für die Tiere in der manchmal extremen Hitze dienen. Die von uns als große Termitenhügel angesehenen Berge sind Bauten der lokalen Eichhörnchen.

Schließlich werden wir in ein kleines Dorf geführt. In der Hütte wird uns die Joghurt- und Buttererzeugung erklärt. In Holz- beziehungsweise Kürbisgefäßen wird die Milch erwärmt und geschüttelt. Die Gefäße werden vorher mit einem Rauch behandelt, dieser dient der Konservierung der Produkte.

Zu unserer Überraschung werden wir zu einem Wasserloch geführt, in dem sich mehrere Nilpferde aufhalten.

Doch sie spielen Verstecken mit uns. Dafür kommen wir ihnen so nah, wie sonst noch nirgendwo auf dieser Reise. Auch die scheuen Zebras lassen uns recht nah heran. Doch bei allzu unvorsichtiger Näherung flüchtet die ganze Gruppe.

Gegen Mittag verlassen wir den Nationalpark und fahren über den vielbefahrenen Fernstraße Richtung Kampala, der Hauptstadt Ugandas. Wir sehen abenteuerliche Fahrsituationen und ebenso abenteuerliche beladene Fahrzeuge und leider auch zwei Unfälle.

Etwa 70 Kilometer vor Kampala erreichen wir den Äquator. Wir sind diese Strecke bereits einmal mit Alex gefahren, dabei haben wir das Monument an der Äquatorlinie übersehen. Jetzt fotografieren wir es umso intensiver.

Kurz vor Kampala wird der Verkehr sehr dicht. Doch Tyson kennt eine Abkürzung nach Entebbe und letztmalig geht es über holprige Wege durch die Dörfer. In der Hotelanlage 2 Friends gibt es ein freundliches Abschlussgespräch mit dem örtlichen Tourmanager und Tyson. Trinkgelder und Geschenke in Form von Kaffee und Tee werden ausgetauscht. Nach einem letzten Bier in dieser Reisegruppe ind er Beach Bar am Victoriasee heißt es Abschied nehmen von Catha und Christian. Mit Claudia und Bernd werden wir morgen geneinsam zum Flughafen fahren, die beiden Frankfurter bleiben noch einen Tag in Uganda.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.