25.08.2017 von Baracoa zum „Drei- Sterne Strand“

Wir wollen ans Meer

Die letzten beiden Tage wollen wir in einer Strandregion verbringen. So verlassen wir Baracoa westlich und fahren die im Reiseführer als schwierig beschriebene Straße in das siebzig Kilometer entfernte Moa. Die noch bei Redaktionsschluss im Jahr 2016 spannend geschilderte Hängebrücke existiert nicht mehr, eine Betonbrücke wird gerade gebaut. Wir fahren über den Behelfssteg durch den Fluss. Schotterpisten wechseln sich mit Schlaglochasphalt ab. De Natur zeigt sich wieder sehr üppig, insbesondere im Nationalpark „Alejandro de Humboldt“. Moa ist eine Industrieregion (Eisenerzgewinnung) und nicht schön. Dominierend sind rotgefärbte Straßen, Bäume und Gebäude. Ohne Pause geht es weiter, bis wir die Region um Santa Lucia am Atlantik erreichen. Hier reiht sich ein Hotelresort an das andere, Tendenz wachsend. Wir hatten vor uns für die letzten beiden Tage ein Hotel mit Strand zu gönnen. Doch das was wir finden schreckt uns ab: extrem hochpreisige Anlagen mit Massentourismus oder kleinere, die völlig überfüllt sind. Die von uns ausgesuchte ist zudem ausgebucht. Wir halten erneut Ausschau nach einem „Casa Particular“ und werden schnell fündig: das Haus „Villa El Castillito“ bei dem kleinen Ort Guardalvaca, vier Gehminuten vom Strand entfernt, bietet uns das ganze Obergeschoss mit zwei luftigen Terrassen und Meeresblick. Gekocht wird von Freunden der Familie im Haus gegenüber. Der Strand ist der beste, den wir in ganz Kuba gesehen haben. Also ist alles gut geendet. Von hier sind es nur noch 60 Kilometer zu unserem Flughafen für den Abflug Holguin.

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