10.09.2017 Porto, 2. Tag

9. Reisetag – 0 Kilometer

Wir beginnen den Tag mit einem Strandspaziergang. Das hätten wir nicht vermutet: parallel zur Straße ist ein geteerter Radweg mit Fußgängerstreifen vorhanden, etwas abgesetzt ein Holzsteg mit Geländer. Und das auf 15 Kilometern, alleine am Ufer südlich der Mündung des Rio Douro. Schicke Strand Cafés und Restaurants sorgen für das leibliche Wohl. Der breite Sandstrand ist durchgängig gepflegt. Eine ausgezeichnete Infrastruktur, die am heutigen Sonntag von den Portugiesen gerne angenommen wird.

Eine ruhige Zeit auf dem Campingplatz folgt. Die Erlebnisse der letzte Tage werden niedergeschrieben, bevor die Besichtigung der tollen Innenstadt Portos fortgesetzt wird.

Am Nachmittag buchen wir am Pier eine Bootsfahrt über den Rio Douro. Die „6-Brücken-Fahrt“ bringt uns ein Stück flussaufwärts und schließlich wieder flussabwärts bis kurz vor die Mündung. Eine entspannte Sonntagsnachmittagsschifffahrt und völlig neue Perspektiven. Ein getöpfertes Andenken begleitet uns seit einem gestern bereits ausgekundschafteten Souvenirgeschäft am Fluss. Verpackt hat es das Format einer Bierkiste. Mal sehen wie wir das die nächsten 2 ½ Wochen transportieren. Wir erklimmen die Höhen und gehen zum Hauptbahnhof, dessen Eingangshalle portugiesisch typisch mit Motivkacheln geschmückt ist. Die Zahl der Fahrgäste und der Fototouristen dürften sich hier die Waage halten.

Nach einer nicht ganz gelungenen Restaurantauswahl geht Rainer die Strecke nochmals ab, denn die blaue Stunde lockt mit tollen Motiven am Fluss. Jost relaxt in einer Therme. Wenig später verlassen wir vereint letztmalig diese schöne Innenstadt mit dem Taxi. Der Mond scheint über der Altstadt. Die Ansicht ist kitschig schön.

 

 

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