08.09.2017 Foz – Santiago de Compostela / Porto/ Portugal

7. Reisetag – 405 Kilometer

Wir verlassen das Städtchen Foz (was übersetzt Flussmündung bedeutet) und nehmen die Autobahn südwestlich Richtung Portugal. Wir queren ein Gebirge. Es ist mit einer Passhöhe von 800 Metern nicht besonders hoch, was sich jedoch völlig anders anfühlt. Es gibt kaum noch Vegetation und wir fahren einige Male durch Wolken. Gegen Mittag erreichen wir das quirlige Santiago de Compostela, das Ziel vieler Pilger, die den Jakobsweg laufen. So wie auch Jost dies im Jahr 2015 mit seiner Schwester getan hat und ich die beiden stolzen Wanderer dort getroffen habe. In Erinnerungen schwelgend genießen wir einen Café neben der Kathedrale. Wir schauen dem bunten Treiben der stolzen Pilger, die meisten haben mehrere hundert Kilometer erwandert, zu.

Nun ist es nicht mehr weit zu unserem Zielland, über Pontevedra und Vigo erreichen wir die portugiesische Grenze. Die Uhr können wir jetzt eine Stunde zurückdrehen. In Porto’s Ortsteil Gaia finden wr den „Parque Campismo Salgueiros“, ein preiswerter Campingplatz. Nur 400 Meter sind es zum tollen Sandstrand mit einer Infrastruktur, die man nicht einmal in den Niederlanden findet. Vor dem Platz hält ein Bus, der uns am frühen Abend in die 7 Kilometer entfernte Innenstadt bringt. Sehr praktisch. Nach dem Sammeln erster Eindrücke in der Altstadt genießen wir wieder Tapas – eigentlich nicht typisch für Portugal – und steigen in das Nachtleben ein.

 

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