06.09.2017 Biscarosse – San Sebastian – Santander

5. Reisetag – 378 Kilometer

Spanien wird angesteuert. Die Autobahn windet sich durch die Pyrenäen. Gleich hinter der Grenze, welche wir am Mittag erreichen, machen wir Halt. San Sebastian wollen wir uns näher ansehen. Überraschend finden wir im Zentrum einen kostenlosen Parkplatz. In der Zeit der Siesta werden keine Parkgebühren fällig. Der schnellste Weg etwas über die Stadt kennen zu erfahren ist die Fahrt mit dem Touristenbähnchen. Über Kopfhörer lernen wir auf der Tour, wie die Großstadt zu Ihrem beachtlichen Reichtum gekommen ist. Stars und Sternchen, Könige, bekannte Politiker gingen ein und aus. Das Casino war bis zum Verbot des Glückspiels ein Magnet für die Reichen.

San Sebastian reklamiert für sich die Erfindung der Tapas. Eigentlich als kleine „Grüße aus der Küche“ zur Überbrückung für die Zeit bis der nächste Tisch im Restaurant frei wird gedacht, hat sich daraus mittlerweile eine spanienweiter Kult entwickelt. In der Stadt selber sieht man tatsächlich auf den Theken aller Bars eine sagenhafte Vielfalt kleiner Köstlichkeiten, die sich großer Beliebtheit erfreuen.

Unseren Platz für die Nacht finden wir in dem kleinen Ferienort Noja. Camping Playa Joyel ist wieder eine riesige Anlage. Schon in Biscarosse sind uns viele kleine, meist ältere polnische Autos mit vielen Werbeaufklebern auf den Karossen aufgefallen. Jetzt erfahren wir, dass sie an einer Wohltätigkeitstour von Krakau nach Noja teilnehmen. Die nach und nach eintreffenden Abenteurer nutzen den Ort Noja als Platz für ihre Siegesfeiern, inklusive Feuerwerk und reichlich „Pivo“. Wir nehmen es mit Humor und bewundern die teils sehr lustig aussehenden Fahrzeuge.

 

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