05.09.2017 Die Düne von Pilat

4. Reisetag – 67 Kilometer

Wir legen einen Badetag ein. 17 Kilometer sind es von Biscarosse-Plage bis zur größten Düne Europas, der „Düne von Pilat“. 17 Kilometer fast ununterbrochener Sandstrand, ein Traum. So verbringen wir einen Großteil des Tages abseits der bewachten Strände so ziemlich in der Mitte der Strecke am „Le Petit Nice“. Nach erholsamen Stunden an und in der tobenden Brandung fahren wir zur 108 Meter hohen Wanderdüne. Der riesige Sandhaufen hat sich zu einem Touristenmagneten entwickelt. Jährlich besuchen über 1 Millionen Touristen diese Besonderheit der Natur. Eingelassene Kunststofftreppen ermöglichen jedem den Kamm zu erreichen. Allerlei Touristenläden säumen den Weg vom teuren gebührenpflichtigen Parkplatz zur ersten Treppenstufe. Viele der Besucher nehmen den Weg Düne abwärts durch den weichen Sand. Unverständlich, dass dies in dem ausgewiesenen Naturschutzgebiet erlaubt ist, an jeder anderen Düne besteht striktes Verbot die Düne zu betreten. Resultat: sehenswert ist der unglaubliche Trubel, nicht unbedingt die nicht mehr ursprüngliche Düne. Dünen an anderen Orten, vielleicht ein paar Meter kleiner, sind authentischer.

Ein tolles Essen genießen wir am Abend in dem zum täglichen Sonnenuntergang von einer Strandbude zum Restaurant mutierenden Fischlokal. Zurück auf dem Platz machen wir Bekanntschaft mit unseren neuen Campingnachbarn, vier Jungs aus der Nähe von Augsburg. Mit den lebenslustigen Surfern Simon, Max, Simon und Oli wird die Nacht zu einer lustigen Party.

 

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