14.08.2017 Trinidad und die Halbinsel Ancon

Badetag

Nach der Suche einer der wenigen Geldautomaten gehen wir zum Haus des Deutschen Einwanderers Kanter, der sich Cantero nannte. Deutsche sorgen immer wieder für eigenartige Geschichten: er soll einen Sklavenhändler vergiftet und später seine reiche Witwe geheiratet haben. Diese wiederrum kam kurze Zeit später unter mysteriösen Umständen ums Leben. Das riesige Herrenhaus mit einem Turm, von dem man über ganz Trinidad schauen kann, ist heute ein nationales Museum und schon deswegen sehenswert.

Wir verlassen Trinidad und suchen uns auf der nahen Halbinsel Ancon ein Plätzchen für einen Tag am Meer. Zuvor darf natürlich ein Imbiss in einem Restaurant an der Küste nicht fehlen. Unser Liegeplatz unter Schatten spendenden Bäumen ist traumhaft. Während Jost sich durch zentimeterdicke Romane kämpft, erkundet Rainer die Halbinsel entlang der Küste mit ihrer sanften Brandung am Sandstrand. Kaum ein Tourist findet abseits jeglicher Bebauung den Weg in das paradiesische Vogelschutzgebiet. Dabei sind es nur wenige Kilometer.

Zurück in Trinidad suchen wir ein Restaurant und finden das „Conspiradores“ gleich am dem „Plaza Major“. Dort treffen wir auch das irische Paar wieder. Mit Ihnen verbringen wir einen tollen Abend bei Livemusik. Jeden Abend findet auf der großen Treppe vor der benachbarten Kathedrale ein Showprogramm mit verschiedenen Livedarbietungen statt. Neben der traditionellen kubanischen Musik sind auch afrikanische Darbietungen zu sehen. Nachfahren der Sklaven, ein langes und dunkles Kapitel Kubas, erinnern damit an ihre Wurzeln.

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