10.08.2017 Playa Giron – die Schweinebucht

Kubanische Geschichte

Eigentlich wollen wir am Morgen nur unseren chinesischen fahrbaren Untersatz betanken, doch durch das nicht so üppige Tankstellennetz fahren wir bis ins 35 Kilometer entfernte Playa Giron, bei uns bekannt als Tor zur Schweinebucht. 1961 haben Exilkubaner mit amerikanischer Unterstützung versucht, mit einer Invasion in der Schweinebucht das gerade an die Macht gekommene Regime um Fidel Castro zu stürzen. Die Mission war ein Desaster, kubanischer Geheimdienst und kubanisches Militär wurden völlig unterschätzt. Zur Erinnerung an den gelungenen Widerstand wurde in Playa Giron ein Museum errichtet, welches wir besuchen.

Außer einem Hotel und einem schönen Strand gibt es im Ort sonst nicht viel, so dass wir bald, der Küstenlinie folgend, wieder zurückfahren. Der Strand ist meist steinig, dadurch das Wasser glasklar und die Farben der Karibik brillant. Es gibt nur sehr wenig Bebauung an der Straße.

Wir mögen jedoch lieber mit Bewuchs durchsetzten Sandstrand und verbringen ein paar Stündchen am Strand von Playa Lago.

Am Abend lockt ein Restaurant auf einer Dachterrasse im Ort. Wirklich eine schöne Wahl. Der schnell wachsende Ort wirkt ansonsten mit seinem Wildwuchs an Casa Particulares, die nur zum Teil fertig sind, wie eine Bausünde. Gemütliches karibisches Flair will nur an wenigen Stellen aufkommen.

 

 

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